Kurzantwort
Excel- und Zettel-Prozesse im 3PL-Lager verursachen versteckte Kosten durch Suchaufwand, inkonsistente Daten und manuelle Doppelerfassung. Bei Pilotkunde Westar (Remscheid) ergab die operative Einschätzung aus dem laufenden Betrieb eine geschätzte Zeitersparnis von 15–45 Minuten je Auftrag nach Ablösung eines Altsystems aus 2001 plus Excel-Listen. Dieser Rechner hilft Ihnen, die ungefähre Größenordnung für Ihr eigenes Auftragsvolumen abzuschätzen — als Diskussionsgrundlage, nicht als garantierten Wert.
So funktioniert die Überschlagsrechnung
Die Logik ist bewusst einfach gehalten, damit Sie den Business Case in wenigen Minuten für Ihre eigenen Zahlen durchspielen können:
Eingangsgrößen
- Aufträge pro Tag (typischer Warenzo-Zielbereich: 100–1.000)
- Arbeitstage pro Monat
- Geschätzte Minuten Mehraufwand je Auftrag durch manuelle Prozesse
- Interner Stundensatz der betroffenen Mitarbeiter
Rechenweg
Minuten/Monat = Aufträge/Tag × Arbeitstage × Minuten je Auftrag
Stunden/Monat = Minuten/Monat ÷ 60
Kosten/Monat = Stunden/Monat × interner Stundensatz
Woher die 15–45 Minuten kommen
Die Spanne von 15–45 Minuten je Auftrag stammt aus der operativen Einschätzung des Pilotkunden Westar Internationale Spedition GmbH (Remscheid). Vor der Einführung liefen dort Wareneingang, Avis und Bestand über ein Altsystem aus dem Jahr 2001 (LTAS) plus zusätzliche Excel-Listen — mit der Folge inkonsistenter Daten, fehlender Transparenz und hohem Suchaufwand.
Wichtig: Die 15–45 Minuten sind eine operative Einschätzung aus einem realen Fall, kein garantierter Wert für jedes Lager. Nutzen Sie den Rechner als Größenordnung und setzen Sie für Ihr Szenario eine realistische, eher konservative Minutenzahl ein.
Beispiel-Szenario (zur Veranschaulichung)
So lesen Sie das Ergebnis — die Zahlen sind ein frei gewähltes Rechenbeispiel, keine Zusage:
- 300 Aufträge/Tag × 21 Arbeitstage = 6.300 Aufträge/Monat
- bei konservativ angesetzten 15 Minuten Mehraufwand je Auftrag ergeben sich 94.500 Minuten ≈ 1.575 Stunden/Monat
- multipliziert mit Ihrem internen Stundensatz erhalten Sie die monatlichen Prozesskosten
Schon eine konservative Minutenschätzung zeigt, wie schnell manueller Mehraufwand bei wachsendem Auftragsvolumen skaliert.
Wo Warenzo WMS ansetzt
Warenzo WMS ist ein cloud-natives, mandantenfähiges System für SMB-3PL-/Fulfillment-Dienstleister in DACH (1–3 Lager, 100–1.000 Aufträge/Tag). Konkret adressiert es die Treiber hinter Ihren Rechner-Zahlen:
- Ein durchgängiger Prozess statt Systembrüchen: Avis, Wareneingang, Warenausgang, Bestand und Kommissionierung in einem Fluss — bei Westar seit 01/2026 produktiv (Prod-Beta).
- KI-Stammdaten-Bootstrap (Modul AiContent): OCR + LLM extrahieren Artikeldaten aus Lieferanten-PDFs; Datenaufwand, der früher Wochen dauern konnte, verkürzt sich auf Minuten — inklusive Dubletten-Erkennung und auditierbarer Zweckbindung.
- Echtzeit-Sichtbarkeit von Bestand und Aufträgen statt Suchaufwand in verteilten Excel-Listen.
- Volumenbasiertes Pricing statt Per-User-Lizenzen: 399 €/Monat für ein 3PL-Lager, 249 €/Monat für ein Eigenlager, monatlich kündbar, keine Gebühr je Sendung.
Vom Rechner zum Business Case
Stellen Sie die geschätzten monatlichen Prozesskosten den WMS-Kosten gegenüber. Beim volumenbasierten Preismodell wachsen die Lizenzkosten nicht mit der Mitarbeiterzahl, sondern bleiben pro Lager planbar. Der Pilot-Go-live erfolgte in 7 Tagen mit zugesagtem 14-Tage-Onboarding — kein monatelanges Einführungsprojekt.
Warenzo WMS ist eigenfinanziert, wird in der EU gehostet (Frankfurt), ist DSGVO-konform und hat eine deutschsprachige Oberfläche.